Das Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN) der Hochschule Karlsruhe (HKA) stellt sich vor

Das ILIN

Das Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN) der Hochschule Karlsruhe (HKA) erforscht, wie sich die digitale Transformation auf Arbeits-, Lern- und Produktionssysteme auswirkt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit der Forschungsgruppe „Intelligente Produktions- und Wertschöpfungssysteme“. Sie beschäftigt sich damit, wie unsere Produktionsnetzwerke zukunftsfähig, also resilient, nachhaltig und digital aufgestellt werden können. Dazu wird untersucht, wie KI und andere Technologien in der Industrie sinnvoll eingesetzt werden können. Zum Beispiel, um die Produktionsplanung flexibler zu machen oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Außerdem analysiert das Institut, wie Unternehmen ihre globalen und regionalen Lieferketten robuster und umweltfreundlicher aufstellen können. Das ILIN verbindet dabei Technologie und Sozialwissenschaften und bringt seine Erkenntnisse in die Praxis, Lehre und Forschung ein und hilft Unternehmen dabei, ihre Produktions- und Wertschöpfungsprozesse resilient und digital zu gestalten.

Warum beteiligt sich das ILIN in RegioFab?

Das ILIN bringt langjährige Forschungserfahrung im Bereich globaler und lokaler Wertschöpfungsnetzwerke in das Projekt RegioFab ein. Besonders interessiert sich das ILIN für die Frage, wie Unternehmen ihre Produktions- und Liefernetzwerke widerstandsfähiger und nachhaltiger gestalten können – also krisenfest und zukunftssicher. In RegioFab sieht das ILIN die Chance, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die genau hier ansetzen: etwa durch das Teilen von Produktionskapazitäten in der Region (Fabrik-Sharing). Das ILIN möchte dazu beitragen, dass Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) flexibel auf Veränderungen reagieren können – ohne sich stark von globalen Lieferketten abhängig zu machen. Gleichzeitig will das Institut mit seiner Beteiligung wichtige Forschungslücken schließen und seine Kompetenzen in den Bereichen Resilienz, Nachhaltigkeit und digitale Transformation regionaler Produktionsnetzwerke weiter ausbauen.

Foto: Tobias Schwerdt/ HKA
Foto: Tobias Schwerdt/ HKA

Was möchte das ILIN in RegioFab erreichen?

Das ILIN möchte im Rahmen von RegioFab seine Forschung im Bereich intelligenter, regionaler Wertschöpfungssysteme weiterentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie lokale Lieferketten anpassungsfähig, nachhaltig und krisenfest gestaltet werden können. Gemeinsam mit den Projektpartnern analysiert das ILIN bestehende Strukturen in KMU und entwickelt darauf aufbauend Methoden zur Bewertung und Verbesserung der Resilienz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, Unternehmen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie flexibler, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger wirtschaften können. Gleichzeitig fließen die Erkenntnisse in Lehre, Abschlussarbeiten und wissenschaftliche Veröffentlichungen ein, um den Wissenstransfer in Wissenschaft, Wirtschaft und Ausbildung sicherzustellen.

Ansprechpartner:

Name: Patrick Fomferra
Position im Unternehmen: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail: patrick.fomferra@h-ka.de