2. RegioFab Konsortialtreffen

Am 16.10.2025 kam das RegioFab Projekt bei seinem Projektpartner der Schäfer Kunststofftechnik GmbH zusammen, um einen Blick auf den aktuellen Projektstand zu werfen und gemeinsam an weiteren Inhalten zu arbeiten.

Zunächst wurde der Blick in den Rückspiegel geworfen und für alle Arbeitspakete festgestellt, was bisher erreicht wurde, und welche Ergebnisse in den kommenden zwei Jahren noch erzielt werden sollen.

Anschließend stellte das ILIN den Projektpartnern die Auswertung eines durchgeführten Assessments vor. Das Assessment wurde zuvor in Zusammenarbeit mit dem iwb und 4flow konzipiert und entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Tool zur Selbstbewertung eines Unternehmens für die drei Themenbereiche Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz. Im Vorlauf des Konsortialtreffens wurde das Assessment mit und für die drei Anwendungspartner – der Fiber Eningineering GmbH, der Maus GmbH und der Schäfer Kunststofftechnik GmbH -durchgeführt. Gegen Ende der Projektlaufzeit wird eine erneute Durchführung vorgenommen, um so die erzielten Veränderungen auf Basis der umgesetzten Maßnahmen im Rahmen des RegioFab Projektes feststellen und bewerten zu können.

Der nächste Agenda Punkt war ein Workshop für Usecase 2, durchgeführt von der Schäfer Kunststofftechnik GmbH, in dem über verschiedene Lösungen und deren Priorisierung zur Digitalisierung von Auftragsbearbeitungsprozessen diskutiert wurde.

Ein weiterer Workshop wurde von 4Flow zum Thema Matchmaking durchgeführt. Um Kapazitätsanbieter mit Nachfragern in einem Fabrik-Sharing Kontext zusammenzuführen, muss ein Prozess entwickelt werden. Dazu stellte 4Flow eine erste Iteration vor und diskutierte diese mit allen Partnern. Die Weiterentwicklung des Prozesses wird wesentlicher Bestandteil der Projektarbeit der nächsten Monate.

Einen letzten Workshop führte das iwb durch. Aufhänger war die zweite Runde einer Delphi-Studie zum Thema Flexibilisierung in der Produktion. Zuvor gab es bereits eine erste Runde in Form von Einzelterminen mit den Anwendungsunternehmen. Durch die Studie konnten Bereiche und Themen identifiziert werden, welche im Rahmen des Projektes weiter verfolgt werden sollen. Ziel ist die Erhöhung der Flexibilität in der Produktion um damit die Projektpartner und langfristig weitere KMU dazu zu befähigen, Fabrik-Sharing sowohl als Kapazitätsanbieter, als auch als Nachfrager nutzen zu können.

Zum Abschluss der Veranstaltung gewährte der Gastgeber noch spannende Einblicke in seine technische Infrastruktur. Am Ende traten alle Partner mit vielfältigen Eindrücken, neuen Ideen und großer Motivation den Heimweg an.